Herzlich willkommen

Wie schön, dass du auf unserer Homepage gelandet bist. Nimm Dir die Zeit hier ein wenig bei uns zu verweilen.

 

Wir wollen dich gerne an unserem etwas anderen Leben teilhaben lassen.

Vielleicht können wir dir ein bisschen helfen Menschen, die etwas anders oder behindert sind und ihre Familie, zu mögen und zu verstehen, oder wenn du es bisher nicht konntest, diese Menschen einfach an zu nehmen und nicht ab zu lehnen oder gar zu missachten.

 

Von Menschen mit ganz besonderen Bedürfnissen, mit Behinderungen und erhöhtem Unterstützungsbedarf  gibt es nämlich ganz schön viele auf dieser Welt. Mindestens 10% unserer Weltbevölkerung soll anerkannt behindert sein, mit Sicherheit gibt es auch noch eine hohe Dunkelziffer. Und alle diese Menschen brauchen Freunde und Menschen die sie lieb haben und gerne ihre Zeit mit ihnen verbringen wollen und natürlich Nachbarn, die gerne an ihrer Seite leben.

 

Wenn du Fragen hast, schreibe uns einfach ein paar Zeilen.

 

Unsere Mama ist hier zuständig für das Sekretariat, sie wird dir sicher gerne antworten.



Warum gibt es diese Homepage überhaupt?

 

Unsere Mama wurde im Laufe der Jahre sehr oft darauf angesprochen, wie sie ein Leben, mit drei Kindern, wovon zwei Kinder, Menschen mit ganz unterschiedlichen, besonderen Bedürfnissen, Behinderungen  sind, überhaupt geregelt bekommt.

 

Für unsere Mama ist dieses Leben aber nicht wirklich etwas Besonderes, sie hat es sich  ja genauso ausgesucht , als sie sich für uns entschieden hat, und nimmt es als Selbstverständlichkeit an. Was nicht so prickelnd ist, sind so manches Mal die äußeren Umstände, die mit unserem Leben zusammen hängen.

 

Ricky,  Mama und Papa lieben uns, so wie wir sind  und machen alles gerne, was sie für uns tun, auch wenn für unsere Belange so manches Mal eine große Mütze voller Kraft und Ausdauer benötigt wird.

 

Mama sagt immer, dass wir Menschen doch irgendwie für uns alle gegenseitig und für unsere Erde verantwortlich sind und damit das Leben für uns alle angenehmer wird, sollte jeder Mensch, dem es möglich ist, ein Stück soziale Verantwortung, egal in welcher Form, übernehmen. Es gibt keinen Menschen auf dieser Welt, der nicht selber irgendwann darauf angewiesen sein wird, Hilfe, Kraft  und Liebe von seinen Mitmenschen erhalten zu müssen.

 

Wir Menschen verändern uns schon alleine durch das alt werden und schon durch eine Krankheit, einen Insektenstich oder einen Unfall kann von einem Moment auf den anderen, alles anders sein in unserem Leben. Das sollten wir immer deutlich vor Augen haben.

 

Damit Interessenten nun einen kleinen Einblick bekommen können, dass unser Leben trotzdem, dass wir behindert sind,  ein ziemlich normales Leben ist, hat unser großer Bruder Ricky vor einigen Jahre angefangen, die Texte , die Mama aufgeschrieben hat im laufe der Zeit- meistens in der Nacht, wenn sie wegen uns nicht schlafen konnte- , und Fotos von uns, in eine supertolle Internetseite ein zu bauen.

 

Es war ein Überraschungsgeschenk für unsere Mama, die sehr stolz darauf ist, so wichtig für ihren ältestenden Sohn zu sein, dass er sooooooviel Zeit und Kraft für sie investiert hat und dass gerade durch diese HP viele, neue Kontakte entstanden sind, die unser Leben sehr bereichert haben  und dass Freunde und Bekannte immer ein Stück weit wissen, wie es bei uns aus schaut. Na gut, so wirklich ganz alles kommt natürlich vorsichtshalber nicht ins Internet, aber man kann ja auch auf andere Art und Weise ab und an kommunizieren.

 

Auf jeden Fall ist das Internet eine feine Sache, auch wenn Mama es so ca. im Jahre 2000 noch gar nicht wirklich haben wollte und Angst davor hatte, gar nicht mehr verstehen zu können, wie man mit dem Internet überhaupt um gehen kann.

 

Einigen Familien, die auch ein behindertes Kindchen oder sogar mehrere behinderte Kinder selber bekommen hatten, oder in ihre Familie aufgenommen haben, konnten unsere Eltern schon Hilfestellung geben um das eine oder andere Problem zu lösen und Fragen  beantworten , Kontakte erstellen  die aus den gemachten Erfahrungen unseres gemeinsamen Lebens beantwortet werden konnten.

 

Und - auch bei uns läuft natürlich nicht immer alles glatt. Eben wie in anderen Familien menschelt es  auch mal in unserem Alltag.  So ist es einfach, das Leben, immer voller Überraschungen und Veränderung für uns alle.

 

Man lebt immer vorwärts und kann erst rückwärts verstehen und erst im Nachhinein wissen wir, ob das, was wir entschieden und gemacht haben, richtig und gut war.

 

 

Bleib auf dem Laufenden

So nach und nach wird unsere Mama Vergangenes und Aktuelles aufschreiben und unter der Rubrik Texte einfügen.

 

Natürlich findest du hier auch ab und an  neue Bilder aus unserem Leben, damit Du auch sehen kannst, wie wir uns optisch im laufe der Jahre entwickelt und verändert haben.

 

So lohnt es sich also immer wieder hier vorbei zu schauen, da unsere Homepage stetig ein wenig wachsen wird - genau wie unser Lebensbaum. Es kommen immer mehr Äste und Blätter dazu.

Veränderung

23.3.2011

Zum 1.9.2006 sind wir beide, nun erwachsene, junge Menschen, in eine Wohngruppe im Behindertenheim nach  Markgrönigen, der netten Schäferlaufstadt,  umgezogen. Wir sind ja nun langsam wirklich erwachsen genug und brauchen auch ein Leben ohne unser Elternhaus und unsere Eltern brauchen nach all den Jahren ohne Freizeit ein bisschen mehr Luft für sich selber.

 

Aber es ist vollkommen klar, unsere Eltern haben uns aus Liebe gehen lassen, weil sie uns ermöglichen wollen, das Leben auch ohne sie kennen lernen zu dürfen. Wir sollen auch gut versorgt sein und sicher und in Würde leben können, wenn unsere Eltern irgendwann zu alt oder zu krank sind, um  uns weiter zu begleiten und versorgen zu können. Unsere Eltern wollten uns nicht los werden oder abschieben, sie wollten uns die Freiheit zum eigenständigen Leben in einem geschützten Rahmen ermöglichen.

 

Hier in Markgröningen gefällt es uns Geschwistern super, wir haben uns diese Einrichtung ja auch selber ausgesucht, weil wir sie durch die Schule und die Praktikas in der WfB und viele Besuche mit unseren Eltern im Cafe und bei Veranstaltungen der Einrichtung schon gründlich kennen lernen durften.

 

Dort arbeiten wir dann auch richtig mit in der Werkstatt und fühlen uns sehr wohl zusammen mit unseren Kollegen.

 

Wir haben ein schönes Zimmer mit eigener, kleiner  Terrasse auf der wir sogar Katzen füttern dürfen, die wohl schon ewig auf dem großen Gelände der Einrichtung frei leben.

 

Hier in der Einrichtung ist immer was los und Freunde und Menschen, die uns lieben  haben wir natürlich  auch sofort gefunden.

 

Zu Mama und Papa sind es nur 6km entfernt und wir sehen uns noch sehr häufig. Außerdem kommen sie uns eh regelmäßig mit unserem Hundchen besuchen und wenn etwas sein sollte, können sie ganz schnell bei uns sein, wenn sie gebraucht werden.