Um mit Martin wieder mobil sein zu können, brauchen wir dringend ein neues Auto

Wer uns ernsthaft unterstützen möchte, darf natürlich unsere Unterlagen, die auch eine Stiftung anfordern würde, auf Anfrage zugestellt bekommen oder, es kann auch gerne ein persönlicher Kontakt statt finden, nach Terminabsprache. Zur Zeit fehlen uns noch 19000 Euro um einen Citroen Jumper anschaffen zu können.

Hier brauchen wir nun dringend Hilfe

Brigitte Betzel-Haarnagel * Goethestr. 4 * 71732 Tamm

 

 

Anfrage nach einer Förderungsmöglichkeit zur Beschaffung eines rollstuhlgerechten KfZ zur Beförderung unseres schwer behinderten Kindes 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nachdem mein Sohn, Jahrgang 1976, aus dem Gröbsten heraus war und ich gerne nochmals das Glück erfahren wollte Mutter zu werden, entwickelte sich durch jahrelange, ehrenamtliche Tätigkeit mit behinderten Jugendlichen, der Wunsch zwei behinderte Kinder in unsere Familie auf zu nehmen und ihnen die Möglichkeit geben zu können, liebevoll in einer Familie aufwachsen und sich entwickeln zu können.

 

Stefanie, Jahrgang 1985 Down-Syndrom, kam in Alter von drei Monaten als Adoptivkind zu uns und Martin, Jahrgang 1986 mehrfach behindert , war 17 Monate alt, als er ein Jahr später als Pflegekind zu uns kommen durfte.

 

Stolz kann ich heute sagen, ich habe drei wunderbare, liebevolle Kinder in ihrem erwachsen Werden begleiten dürfen, sie nach bestem Wissen und Gewissen, alle der mir zur Verfügung stehenden Kraft gefördert und auf ein Leben, das auch ohne Eltern, die irgendwann diese Welt verlassen müssen, vorbereitet.

 

Als Martin vor vier Jahren aus der Sonderschule entlassen wurde, und wie seine Schwester Stefanie in der Werkstatt für behinderte Menschen einen Arbeitsplatz gefunden hatte, haben wir als Familie gemeinsam beschlossen und den Mut dazu aufgebracht, Stefanie und Martin in die Selbstständigkeit , dem Leben in einer Wohngruppe eines Behindertenheimes zu entlassen.( Auch wenn mein Mutterherz sich zu Anfang damit schwer tat).

 

Natürlich steht nach wie vor der familiäre Kontakt absolut im Vordergrund für unser Leben. Auch an den Nachmittagen unter der Woche und an den Wochenenden verbringen wir immer noch sehr viel gemeinsame Zeit miteinander und das würden wir auch weiterhin gerne so leben können, solange es uns Eltern noch gesundheitlich möglich ist.

 

Aufgrund der neuen Feinstaubverordnungen durften wir leider unseren geliebten rollstuhlgerechten und absolut passenden Toyata Hiace Kleinbus nicht mehr fahren, da gerade dieses Baujahr1986/Modell nicht mehr nachrüstbar war.

 

Nachdem wir unseren Kleinbus- den wir in erster Linie für Fahrten mit und für Martin eingesetzt haben- nicht mehr nutzen durften und der auch nichts mehr Wert war, hat mein Mann eine Lebensversicherung aufgelöst und wir erwarben einen gebrauchten Citroen Berlingo Baujahr 2005, in den, auch wenn er klein ist, unser Sohn Martin mit seinem Rollstuhl hinein passte und wir so weiterhin unsere Fahrten machen konnten

 

Leider bekam Martin, auf dem linken Auge fast blind ist und schon sehr schwer körper behindert, am 1.5.2009 eine dramatische Hirnblutung mit sehr niederschmetternden Auswirkungen, die ihn nun körperlich völlig bewegungs- und hilflos machte.

 

Martin war immer ein sehr fröhlicher und kommunikativer Mensch, der mit einem elektrischen Rollstuhl sogar in der Lage war, in der Werkstatt des Behindertenheimes Markgröningen glücklich und voller Freude zu arbeiten und seine Wege dort eigenständig zurück legen zu können.

 

Nun ist die Situation leider so verändert, dass mein Sohn , obwohl er völlig klar im Denken und Empfinden ist, absolut gar nichts mehr alleine machen kann und aufgrund der schlaffen Körperhaltung einen neuen Rollstuhl mit Sitzschalte und Halterung für das nun benötigte Absauggerät und die Ernährungspumpe brauchte. Auch wenn wir darauf geachtet haben, dass der neue Rollstuhl kleinere Reifen bekam, für unseren Berlingo, der nun auch noch beginnt, reparaturanfällig zu werden, ist er zu hoch.

 

Wir würden gerne wieder mit unserem Sohn und der Familie Ausflüge und Besuche, Einkaufsfahrten und Arztbesuche machen, sind aber nicht in der Lage, nochmals ein Kfz aus eigenen Mitteln zu finanzieren.

 

Für unsere Kinder sind wir das Verbindungsglied vom Heim zur Gesellschaft und am Leben außerhalb des Heimes teil nehmen zu können, ist vor allem Martin darauf angewiesen, in einem Kleinbus transportiert zu werden.

 

 

 

Haben wir die Chance, über Ihre Stiftung Hilfe zu erhalten, um damit ein rollstuhlgerechtes KfZ ermöglichen zu können?

 

 

 

 

Der Verein „Mobil mit Behinderung e.V.“ unterstützt unser Anliegen und hat uns ein Spendenkonto eingerichtet, bitte nutzen Sie dieses Konto , wenn Sie eine Spendenquittung steuerlich nutzen können:

 

 

Mobil mit Behinderung e.V. -  Bank für Sozialwirtschaft

Konto: 87 113 00 - BLZ: 660 205 00  -  Codewort: „Martin-Mobil“

 

 

 

 

Mit freundlichem Gruß

 

 

Brigitte Betzel-Haarnagel

Auto fahren liebe ich Auto fahren liebe ich